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Standpunkte aus Kirche & Diakonie

Konsultation zu Flüchtlingsfragen in Südarfrika 2018 unter anderem mit Kirchenpräsident Volker Jung (links).

11.10.2018 vr

Jung: „Wir sehen nicht, was in Afrika geschieht“

Wer in Deutschland behauptet, halb Afrika sei auf dem Weg nach Europa, habe keine Ahnung von der Situation auf dem Schwarzen Kontinent, sagt Kirchenpräsident Volker Jung nach seinem Besuch in Südafrika. Viele Menschen sind nähmlich innerhalb Afrikas unterwegs. Das zeigte dort auch eine Konsultation mit vielen Vertreterinnen und Vertretern von hessen-nassauischen Partnerkirchen zur Migration, die jetzt eine gemeinsame Erklärung verabschiedeten.

02.10.2018 bj

Legale Zuwanderungswege nach Deutschland sind Gebot der Stunde

Die Koalition hat sich auf Eckpunkte für ein Gesetz zur Zuwanderung von Fachkräften geeinigt. Dazu sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland: "Mehr legale Zuwanderungswege nach Deutschland zu schaffen, ist das Gebot der Stunde."
EKHN

10.09.2018 vr

Rheinland-Pfalz: Kirchenasyl nicht kriminalisieren

Das Thema Kirchenasyl hat zuletzt die politischen Gemüter in Rheinland-Pfalz erheblich erhitzt. Unter anderem erhielten dort auch Pfarrerinnen und Pfarrer Strafanzeigen. Jetzt haben die evangelischen Kirchen dazu Stellung bezogen.

23.07.2018 bbiew

Kirchenvertreter besorgt über Flüchtlingsdebatte

Führende Vertreter der Kirchen haben in Zeitungsinterviews den rauen Ton in der Diskussion um die Flüchtlingspolitik kritisiert.
Diakonie Hessen Vorstandsvorsitzender Horst Rühl

16.07.2018 bj

Europa verspielt eine „historische Chance“

„Die Achtung der Menschenrechte, eine gemeinsame Asylpolitik und eine gerechte Verteilung der geflohenen Menschen innerhalb der Europäischen Union sind das Gegenteil von Abschottung und tausendfacher Lebensgefährdung durch unterlassene Seenotrettung“, sagt Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, zur aktuellen europäischen Flüchtlingspolitik.
Ratsvorsitzender der EKD, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm

01.07.2018 bj

Zusammenhalt in Deutschland und Europa stärken

Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ruft zu Politik der Besonnenheit und Menschlichkeit auf und mahnt die Einhaltung von Standards einer solidarischen und menschenrechtsbasierten Flüchtlingspolitik an. „In der Flüchtlingspolitik gebe es nur europäische Lösungen“, so der Ratsvorsitzende Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

26.06.2018 bj

Europa muss in der Asylpolitik Verantwortung übernehmen

Angesichts der stockenden Reformen zum Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) und der aufgeheizten Diskussion in Deutschland rufen Brot für die Welt und die Diakonie Deutschland die Europäische Union auf, sich beim EU-Ratsgipfel am 28./29. Juni 2018 auf die Vision eines geeinten Europas der Menschenrechte zurückzubesinnen.

25.06.2018 mww

Aktion „ankern statt Zentren“

Mit der Aktion „ankern statt Zentren“ wollen die Diakonie Hessen und die Evangelischen Kirchen in Hessen ein klares Zeichen setzen gegen Ausgrenzung, Abschottung und Rassismus. Kritisiert wird die zunehmende Aushöhlung des Asylrechts, die Verhinderung des Familiennachzugs sowie der geplante und teilweise bereits stattfindende Umbau von Erstaufnahmeeinrichtungen in sogenannte „AnkER-Zentren“. Postkarten, Buttons und Aufkleber sind ab sofort bestellbar.

22.06.2018 bj

Arbeitsmarktintegration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Deutschland hat in den letzten Jahren viele Geflüchtete aufgenommen. Die Arbeitsmarktintegration von Ausländer*innen, die in Deutschland leben und nicht kurzfristig in ihre Heimat zurückkehren können, ist eine zentrale gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Damit diese gelingen kann, hat die Diakonie Deutschland ein Empfehlungspapier entwickelt, mit Forderungen an Politik und Gesellschaft und als Diskussionsgrundlage für Arbeitgeber und Institutionen.

20.06.2018 red

Evangelische Kirche kritisiert europäische Flüchtlingspolitik

Die Evangelische Kirche erinnert daran, die Perspektive der schutzsuchenden Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren. Bei der Diskussion um nationale Lösungen in Asylfragen werde das eigentliche Problem vernachlässigt.

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