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Standpunkte aus Kirche & Diakonie

31.01.2020 bj

Schwimmende Barrieren sind unmenschlich - Hilfe für Flüchtende muss kommen

Griechenland erwägt, Flüchtende durch schwimmende Barrieren daran zu hindern, seine Küsten zu erreichen. Dazu erklärt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: "Die Bundesregierung und die EU- Länder drücken sich seit Monaten um Lösungen für die überfüllten Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln. Der Hilferuf des griechischen Migrationsministers im letzten Herbst blieb unbeantwortet. Dabei wäre es weder finanziell noch logistisch ein Problem, die dort in menschenunwürdigen Zuständen gestrandeten Menschen hier in Deutschland aufzunehmen."

23.12.2019 bj

Flüchtlinge in der Ägäis brauchen unsere Hilfe

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie unterstützt den Vorstoß von Grünen-Chef Robert Habeck, Kinder aus griechischen Flüchtlingslagern nach Deutschland zu holen.
Seenotrettungsschiff

20.12.2019 vr

Kirchenleitung ruft zu Spenden für Schiff zur Seenotrettung auf

Viele haben ein Engagement der Kirchen zur Seenotrettung auf dem Mittelmeer eindinglich gefordert. Auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau tritt dem neuen Aktionsbündnis "United4Rescue" bei. und bittet um Spenden für ein Seenotrettungsschiff im Mittelmeer.

17.12.2019 bj

Humanitäre Migrationspolitik und offene Türen in der Gesellschaft

Am 18. Dezember ist der Internationale Tag der Migrant*innen. Diakonie-Präsident Ulrich Lilie ruft wenige Tage vor dem Weihnachtsfest auf zu einer humanitären europäischen Migrationspolitik und offenen Türen in der Gesellschaft.

05.11.2019 mww

Abschiebungen nach Afghanistan sind ein menschenrechtlicher Skandal

„Obwohl es vielfältige und gesicherte Informationen gibt, dass die Sicherheitslage in Afghanistan desolat ist, werden kontinuierlich Geflüchtete abgeschoben“, sagt Andreas Lipsch, Leiter der Abteilung Flucht, Interkulturelle Arbeit und Migration der Diakonie Hessen, zu dem vermutlich für Mittwoch angesetzten Abschiebeflug nach Afghanistan. „Dies ist aus menschenrechtlicher Sicht ein Skandal.“
Ratsvorsitzender der EKD, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm

07.10.2019 bj

„Not, Leid und Verzweiflung haben keine Nationalität“

„Not, Leid und Verzweiflung haben keine Nationalität. Und Glaube, Liebe und Hoffnung haben auch keine Nationalität“. Vier Monate nach Ihrem gemeinsamen „Palermo-Apell“ haben Palermos Bürgermeister Leoluca Orlando und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, erneut einen eindringlichen Aufruf an die Regierungen, Parlamente und die Kommission der Europäischen Union gerichtet.

24.09.2019 bj

Resolution „Eintausend nach Hessen“

Mit einer Resolution haben sich Expertinnen und Experten aus der Migrationsarbeit an die Hessische Landesregierung gewandt und am Dienstag (24. September) ein Aufnahmeprogramm für Flüchtlinge aus dem Mittelmeerraum gefordert. Mindestens 1000 Geflüchtete sollten dem Papier zufolge zusätzlich aufgenommen werden. Auch die aktuell aus Seenot Geretteten müssten dabei berücksichtigt werden, so die Resolution.

23.09.2019 bj

Einigung der Innenminister zu Bootsflüchtlingen ist positives Signal

Die Diakonie Deutschland begrüßt den Durchbruch der vier Innenministerinnen und Innenminister in Malta, sich zur Aufnahme von Bootsflüchtlingen in der EU bereit zu erklären.

20.08.2019 bj

„Geordnete-Rückkehr-Gesetz verletzt Menschenrecht“

Heute (20. August) wurde das Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht, das sogenannte „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“, verkündet. Es tritt am 21. August in Kraft. Mit ihm sind zahlreiche Verschärfungen für Schutzsuchende in Deutschland verbunden. Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, kritisiert das Gesetz. Das Geordnete-Rückkehr-Gesetz verletze das Menschenrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum.
Ratsvorsitzender der EKD, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm

29.07.2019 bj

Katastrophe zeigt die Dringlichkeit der Seenotrettung

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, forderte erneut sichere Fluchtwege für Migrant*innen: Das schreckliche Bootsunglück am 25. Juli vor der Küste Libyens mit vielen Toten zeige, wie dringlich es ist, Menschen zu retten, die sich aus Verzweiflung auf die lebensgefährliche Überfahrt über das Mittelmeer begeben.

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