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Standpunkte aus Kirche & Diakonie

04.06.2021 bj

„Wir gefährden sehenden Auges das Leben dieser Menschen“

Die Diakonie Deutschland, Brot für die Welt und die Diakonie Hessen fordern einen sofortigen Abschiebestopp nach Afghanistan. Einer am Freitag veröffentlichten Studie der Sozialwissenschaftlerin und Afghanistan-Expertin Friederike Stahlmann zufolge drohen abgeschobenen Afghanen Gefahr für Leib und Leben, Verelendung und Verfolgung. Unter anderem werde ihnen wegen der Flucht nach Europa Verrat, Verwestlichung, unmoralisches Verhalten oder die Abkehr vom Islam vorgeworfen.

31.05.2021 bj

Caritas und Diakonie fordern Abschiebungsmoratorium

Anlässlich der Auswertung des Rechtshilfefonds 2020 von Diakonie und Caritas zur Abschiebungshaft in Ingelheim/Rheinland-Pfalz fordern beide Verbände ein Abschiebungsmoratorium. Die Lebensbedingungen von abgeschobenen Menschen mit internationalem Schutzstatus in Griechenland und anderen EU Staaten seien katastrophal. Darüber hinaus zeigt die Auswertung, dass 23 Menschen 2020 unrechtmäßig in Haft saßen.

14.05.2021 bj

Die Trennung überwinden - Familien gehören zusammen

Anlässlich des Internationalen Tags der Familie der Vereinten Nationen am 15. Mai fordert die Diakonie, das Grundrecht auf Familieneinheit für Flüchtlingsfamilien vollumfänglich zu gewährleisten. Daher unterstützt die Diakonie Hessen zusammen mit mehr als 200 anderen Organisationen und etlichen Bürgermeister*innen den Aufruf „Familien gehören zusammen“ (#familiengehörenzusammen).

05.05.2021 bj

Caritas, Diakonie, UNHCR fordern: Ausweitung der europäischen Resettlement-Programme

Caritas, Diakonie und das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) fordern Deutschland und die Europäische Union auf, Aufnahmeprogramme für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge auszuweiten. Programme wie Resettlement sind wichtige Instrumente, um besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen eine Perspektive zu geben und stellen eine wertvolle Ergänzung des individuellen Asylrechts dar, welches unverändert den Kern der Flüchtlingspolitik bilden muss, betonen die drei Organisationen anlässlich einer gemeinsamen Fachtagung zum Thema Resettlement.

23.04.2021 bj

Kirchenpräsident Jung kritisiert inhumane Flüchtlingspolitik

Kirchenpräsident Volker Jung hat zum Auftakt der Frühjahrssynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau die Flüchtlingspolitik in der EU scharf kritisiert. „Die gegenwärtige Flüchtlingspolitik setze immer stärker auf „Abschottung und Abschreckung. Starke EU-Staaten haben das Flüchtlingsproblem an die schwachen Staaten im Süden und Osten der EU ausgelagert“, sagte Jung am 22. April bei der digitalen Tagung.

07.04.2021 bj

Zeichen setzen gegen Antiziganismus, Solidarität mit Sinti und Roma

Vor 50 Jahren - am 8. April 1971- fand der erste Welt-Roma-Kongress in London statt. Er bildete den Startpunkt der Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma. Zum Welt-Roma-Tag am 8. April appelliert die Diakonie Deutschland an Politik und Zivilgesellschaft, ein klares Zeichen gegen rassistische Diskriminierung zu setzen. Dazu zählt auch der Antiziganismus. Sinti und Roma erfahren immer noch - vielfach still akzeptiert - Ausgrenzung und Alltagsrassismus und leiden unter massiven Vorurteilen.

21.03.2021 bj

Drei-Punkte-Plan für mehr Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft

Im Superwahljahr 2021 stimmen die Bürgerinnen und Bürger auch über Teilhabefragen in der Einwanderungsgesellschaft ab. Drei Punkte müssen nach Ansicht der Diakonie Deutschland ganz oben auf die politische Agenda: 1. Bildung, Arbeitsmarkt und öffentliche Beschäftigung, 2. Gesetzliche Kriterien für diskriminierungsfreie Polizeikontrollen, 3. Gesundheitsprävention für diskriminierungsgefährdete Bevölkerung.
Internationaler Tag gegen Rassimus

21.03.2021 vr

Jung: Mit Respekt grassierenden Rassismus bekämpfen

Am Internationalen Tag gegen Rassimus predigte Kirchepräsident Volker Jung beim zentralen Gottesdienst: Respekt ist die göttliche Waffe gegen jede menschliche Abwertung.

17.03.2021 bj

Abschiebung nach Somalia: Zivilgesellschaftliches Bündnis kritisiert Tabubruch in Hessen

In einem Offenen Brief an die hessische Landesregierung fordert das Bündnis: Hessen soll einen sofortigen dreimonatigen Abschiebestopp nach Somalia verhängen. Dies kann jedes Bundesland ohne Beteiligung des Bundes selbst entscheiden. Darüber hinaus soll sich der Hessische Innenminister bei der kommenden Innenminister*innen-Konferenz im Juni dafür einsetzen, dass ein solcher Abschiebestopp auch bundesweit beschlossen wird.

04.03.2021 bj

Stoppt die Abschiebung nach Afghanistan!

Am 9. März startet der nächste Abschiebeflug nach Afghanistan. Die Diakonie in Rheinland-Pfalz, der rheinland-pfälzische Flüchtlingsrat und der Initiativausschuss Migrationspolitik fordern das Integrationsministerium auf, die bereits erteilten Zustimmungen erneut zu überprüfen und zurücknehmen!

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