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Standpunkte aus Kirche & Diakonie

30.03.2020 bj

Schutz von Flüchtlingskindern vorantreiben

In einem offenen Brief haben die Diakonie Deutschland und 41 weitere Organisationen an die Bundesregierung appelliert, den Schutz von Kindern und ihren Rechten auf europäischer Ebene voranzutreiben und dazu konkrete Forderungen formuliert, die unter anderem das Kindeswohl und die Familienzusammenführung betreffen.

12.03.2020 bj

Europa muss mit Asylrechtsreform ein Signal der Menschlichkeit senden

Mit über 20 deutschen Verbänden und Organisationen hat die Diakonie Deutschland eine gemeinsame Erklärung zur Zukunft des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems veröffentlicht. Die Organisationen kritisieren das im Februar bekannt gewordene Konzeptpapier der Bundesregierung zu einer Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems. Sie fordern von geplanten Außengrenzverfahren in Haftzentren abzusehen und eine schnelle Verteilung von Asylsuchenden auf Europa.
Die Diakonie fordert, Flüchtlinge aufzunehmen und zu integrieren

11.03.2020 red

Afghanische Flüchtlinge integrieren statt abschieben

Kurz vor dem geplanten Abschiebeflug nach Afghanistan fordert die Diakonie Hessen einen Abschiebestopp für afghanische Flüchtlinge sowie die Aufnahme von Schutzsuchenden aus Griechenland und der Türkei.

03.03.2020 bj

Europäische Verständigung bei der Flüchtlingslage in Griechenland mehr als dringend

Die EU-Grenzschutzorganisation FRONTEX erwartet, dass sich die Flüchtlingssituation an der türkisch-griechischen Grenze weiter stark zuspitzt. Nach der Ankündigung der Türkei, die Grenzen zur EU zu öffnen, könnte die Zahl der Menschen in den griechischen Flüchtlingslagern drastisch steigen. Derzeit wird von 13.000 Menschen auf der türkischen Seite zu Griechenland gesprochen, darunter viele Kinder.

31.01.2020 bj

Schwimmende Barrieren sind unmenschlich - Hilfe für Flüchtende muss kommen

Griechenland erwägt, Flüchtende durch schwimmende Barrieren daran zu hindern, seine Küsten zu erreichen. Dazu erklärt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: "Die Bundesregierung und die EU- Länder drücken sich seit Monaten um Lösungen für die überfüllten Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln. Der Hilferuf des griechischen Migrationsministers im letzten Herbst blieb unbeantwortet. Dabei wäre es weder finanziell noch logistisch ein Problem, die dort in menschenunwürdigen Zuständen gestrandeten Menschen hier in Deutschland aufzunehmen."

23.12.2019 bj

Flüchtlinge in der Ägäis brauchen unsere Hilfe

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie unterstützt den Vorstoß von Grünen-Chef Robert Habeck, Kinder aus griechischen Flüchtlingslagern nach Deutschland zu holen.
Seenotrettungsschiff

20.12.2019 vr

Kirchenleitung ruft zu Spenden für Schiff zur Seenotrettung auf

Viele haben ein Engagement der Kirchen zur Seenotrettung auf dem Mittelmeer eindinglich gefordert. Auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau tritt dem neuen Aktionsbündnis "United4Rescue" bei. und bittet um Spenden für ein Seenotrettungsschiff im Mittelmeer.

17.12.2019 bj

Humanitäre Migrationspolitik und offene Türen in der Gesellschaft

Am 18. Dezember ist der Internationale Tag der Migrant*innen. Diakonie-Präsident Ulrich Lilie ruft wenige Tage vor dem Weihnachtsfest auf zu einer humanitären europäischen Migrationspolitik und offenen Türen in der Gesellschaft.

05.11.2019 mww

Abschiebungen nach Afghanistan sind ein menschenrechtlicher Skandal

„Obwohl es vielfältige und gesicherte Informationen gibt, dass die Sicherheitslage in Afghanistan desolat ist, werden kontinuierlich Geflüchtete abgeschoben“, sagt Andreas Lipsch, Leiter der Abteilung Flucht, Interkulturelle Arbeit und Migration der Diakonie Hessen, zu dem vermutlich für Mittwoch angesetzten Abschiebeflug nach Afghanistan. „Dies ist aus menschenrechtlicher Sicht ein Skandal.“
Ratsvorsitzender der EKD, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm

07.10.2019 bj

„Not, Leid und Verzweiflung haben keine Nationalität“

„Not, Leid und Verzweiflung haben keine Nationalität. Und Glaube, Liebe und Hoffnung haben auch keine Nationalität“. Vier Monate nach Ihrem gemeinsamen „Palermo-Apell“ haben Palermos Bürgermeister Leoluca Orlando und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, erneut einen eindringlichen Aufruf an die Regierungen, Parlamente und die Kommission der Europäischen Union gerichtet.

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