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Aktionen in Gemeinden

Aufruf zu Friedensgebeten: „Leid in Syrien endlich beenden“

UNHCR/F.JuezSyrische FlüchtlingsfamilieSyrische Flüchtlingsfamilie bei der Registrierung in Wadi Khaled, Libanon.

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat Gemeinden in einem Schreiben dazu angeregt, sich an Friedensinitiativen für Syrien zu beteiligen. Aktuelles Arbeitsmaterial ist dazu jetzt erhältlich.

Darmstadt / Mainz, 17. November 2016. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sowie die Evangelischen Kirchen in der Pfalz und im Rheinland rufen gemeinsam zu Friedensgebeten für Syrien auf, wie die EKHN am Donnerstag (17. November) in Darmstadt mitteilte. Sie folgen damit einer Anregung der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Deren Aufruf zu einer Schweigeminute für Mittwoch, 30. November 2016, um 15 Uhr in Mainz (Vorplatz der Kirche St. Christoph) soll Solidarität mit den Menschen bekunden, die unter dem Krieg in Syrien leiden. An der Aktion werden sich über 50 Gruppen und Organisationen von Parteien über Kirchen und Religionsverbänden bis zu Sportvereinen beteiligen.

Vorschläge für Gestaltung von Gebeten erhältlich

„Der schreckliche Krieg in Syrien dauert nun schon über fünf Jahre und steht wie ein Symbol für die Unfähigkeit unserer Weltgemeinschaft, das Leiden von Menschen unter Krieg zu beenden“, heißt es in einem Schreiben des hessen-nassauischen Kirchenpräsidenten Volker Jung an alle 1.151 evangelischen Kirchengemeinden. Jung regt dazu an, dass sich auch Gemeinden über Rheinland-Pfalz hinaus an der Schweigeminute mit eigenen Friedensgebeten beteiligen. Dies sei nicht an das Datum 30. November gebunden und könne auch an einem anderen Tag vor Ort stattfinden, so der Kirchenpräsident. Vorschläge für ein Friedensgebet hat das hessen-nassauische Zentrum Verkündigung der EKHN einwickelt. Sie sind hier online abrufbar: http://unsere.ekhn.de/detail-unsere-home/news/schweigeminute-und-friedensgebete-fuer-syrien.html.

Weitere Aktion mit politischer Online-Petition gestartet

Außerdem verweist Kirchenpräsident Jung auf die Aktion „Stoppt das Morden in Syrien“ im Evangelischen Dekanat Rheingau-Taunus. Pfarrerinnen und Pfarrer haben dort dazu aufgerufen, im November einen Trauerflor zu tragen. Er solle ein „hilflos-mächtiges Zeichen“ gegen die Gewalt in Syrien sein, heißt es in einem Appell. Zugleich starteten sie eine Online-Petition, die an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Außenminister Frank-Walter Steinmeier und an Innenminister Thomas de Maizière gerichtet ist, sich stärker für den Frieden in dem Krisengebiet einzusetzen.  Der Propst für Süd-Nassau, Pfarrer Oliver Albrecht erklärt zur Aktion: „Für mich ist die Aktion Trauerflor für Syrien wie ein stummer Hilfeschrei zu Gott, dass er sich doch der Menschen von Aleppo erbarme." Die Online-Petition, sowie weitere Informationen unter www.heftrich-evangelisch.de.

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