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Herbstsynode 2015

Jugendpfarrer: Kirche soll sich „checken“ lassen

Lea BiskupGernot Bach-Leucht, Leiter des Fachbereichs Kinder- und Jugendarbeit im  Zentrum Bildung der EKHNGernot Bach-Leucht, Leiter des Fachbereichs Kinder- und Jugendarbeit im Zentrum Bildung der EKHN

Jugendliche sollen stärker in Entscheidungen der Gemeinde eingebunden werden, fordert Landesjugendpfarrer Gernot Bach-Leucht. Dazu sollte es künftig "Jugendchecks" geben.

Frankfurt a.M., 25. November 2015. Der Landesjugendpfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Gernot Bach-Leucht, hat am Samstag eine stärkere Beteiligung von Jugendlichen bei Entscheidungen in der Kirche gefordert. Als Beispiel nannte er auf der in Frankfurt am Main tagenden hessen-nassauischen Kirchensynode die Einführung von „Jugendchecks“ etwa bei der Aufstellung von Finanzplänen. Damit solle sichergestellt werden, dass inhaltliche und finanzielle Auswirkungen von kirchlichen Entscheidungen auf Jugendliche besser mitbedacht werden.

Bach-Leucht wies zudem darauf hin, dass Jugendliche heute „weitgehend instrumentalisiert und verzweckt würden, um wirtschafts-, sozial- oder innenpolitische Ziele zu erreichen“. Deshalb sei ein neuer Blick auf den Nachwuchs nötig. Gemeinsam mit ihnen müssten in der Kirche politische, gesellschaftliche und religiöse Perspektiven entwickelt werden. Dazu gehörten etwa auch die „Jugendchecks“, die auch dafür sorgen könnten, die Kirche selbst „zukunftsfähig“ zu machen, sagte er in seinem ersten Bericht vor der Synode. Bach-Leucht trat im Dezember des vergangenen Jahres seinen Dienst als Landesjugendpfarrer an.

Der komplette Bericht ist hier direkt abrufbar: 
http://www.kirchenrecht-ekhn.de/synodalds/33743.pdf

 

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