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Redaktionsteam

Zum Redaktionsteam von www.menschen-wie-wir.de gehören: 

  • Dagmar Allendorff-Färber, Koordinatorin für Flüchtlingsthemen der EKHN
  • Frank Appel, Abteilung Flucht, Interkulturelle Arbeit, Migration der Diakonie Hessen
  • Yvonne Burger,  Pressereferentin der Diakonie Hessen
  • Britta Jagusch, Journalistin im Medienhaus der EKHN
  • Cornelia Risch, Beauftragte für Flucht und Migration der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

Im Juni hat unser Team Verstärkung bekommen. Wir freuen uns über die Mitarbeit von Wael Deeb und Faten Jamal.

Beiträge von Faten Jamal und Wael Deeb

30.10.2019 bj

Lücken im medizinischen Versorgungsnetz schließen

Wie die medizinische Versorgung geflüchteter Menschen verbessert werden kann, zeigt eine Initiative der Fachschaft Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Über das Projekt sowie Hindernisse und Sprachbarrieren beim Arztbesuch berichtet der syrische Journalist Wael Deeb.

18.09.2019 bj

Geflohene helfen Geflohenen

„Geflohene helfen Geflohenen“ ist eine Initiative von Syrerinnen und Syrern, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind und heute ehrenamtlich geflohene Menschen im deutschen Alltag, zum Beispiel bei Vertragsabschlüssen und Arztbesuchen, unterstützen. Ziel der Initiative ist es, die Freiwilligenarbeit von Menschen mit Migrationshintergrund und Hilfe zur Selbsthilfe zu fördern.

12.09.2019 bj

Syrischer Dokumentarfilm „Deutschkurs“

Die Kamera des syrischen Regisseurs Nehad Hussein fängt zum zweiten Mal Träume, Hoffnungen und Ängste von Geflüchteten ein, die in Deutschland eine neue Heimat finden wollen. Drehort ist ein Deutschkurs in der St.-Remberti- Kirche in Bremen, in dem Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern zusammentreffen. Der eindrückliche Film wird auf dem Bremer Filmfest am 21. September 2019 gezeigt.

03.08.2019 bj

Fasten in Religionen - Unterschiede und Ähnlichkeiten

Fasten ist ein wichtiger religiöser Ritus in allen großen Religionen der Welt. Auch wenn Rituale und Traditionen von Religion zu Religion unterschiedlich sind, gibt es Ähnlichkieten in den religiösen und spirituellen Zielen.

22.07.2019 bj

„Wir wollen etwas zurückgeben“

In der Hoffnung auf eine bessere Zukunft wollen Geflüchtete studieren und in Deutschland Fuß fassen. Sie fordern sich selbst heraus und unternehmen große Anstrengungen, um in der Geslleschaft anzukommen. Auch die 17-Jährige Amira aus Syrien hat einen Traum und arbeitet dafür hart, sie will Zahnärztin werden.

22.07.2019 bj

Warum Kulturaustausch wichtig ist

Der Austausch zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen ist nicht selbstverständlich. Wie Migranti*nnen ihre Kultur sehen und wie sie mit anderen Kulturen umgehen, hat Wael Deeb Menschen aus Syrien, Äthopien und dem Iran gefragt.

16.04.2019 bj

Accordion - Film über die Mühen des Ankommens in Deutschland

Nehad Husseins Film erzählt die Geschichte syrischer Flüchtlinge, die bei ihrem neuen Leben in Deutschland vor großen Herausforderungen stehen. Was sie in ihrem alten Leben erreicht haben, zählt oft nicht mehr. Ein einprägsamer Film über die Mühen des Neuanfangs.
Junge Frau mit Kopftuch schaut auf ihr Smartphone.

24.01.2019 pwb

Frauen gehen ganz unterschiedlich mit dem Kopftuch um

Obwohl Kopftuch tragende Frauen mittlerweile vielerorts längst zum alltäglichen Straßenbild in Deutschland gehören, ist die Debatte um das Kopftuch und sein Verhältnis zur Integration noch nicht gelöst. Junge Frauen gehen ganz unterschiedlich damit um.
Rita Orfali in der Hocke mit einem Kind im Arm.

23.01.2019 red

Flüchtlinge helfen einander

Flüchtlinge helfen sich gegenseitig bei Umzügen oder als Dolmetscher bei Behördengängen. Sie tun das ehrenamtlich, denn Teilen und Helfen gehört zu ihrer Kultur. Da unterscheiden sich Christen nicht von Moslems.

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Faten Jamal

Faten Jamal kommt aus dem Jemen. Die 24-Jährige arbeitete als Moderatorin und Programmsprecherin bei einem jemenitischen Radiosender. Als Reporterin reiste sie nach Argentinien, um über die Olympischen Jugend-Sommerspiele zu berichten, die im Oktober 2018 in Buenos Aires stattfanden. Faten Jamal, die selbst in der Jugendnationalmannschaft ihres Heimatlandes Handball spielt, kehrte von Argentien nicht in den Jemen zurück, sondern beantragte in Deutschland Asyl. Im Jemen wurde die Journalistin aufgrund ihrer Radiobeiträge von militanten Gruppen bedroht und floh vor dem Krieg in ihrem Heimatland. In Deutschland möchte Faten Jamal als freie Journalistin arbeiten. Sie lernt zurzeit Deutsch und spielt Handball in Nordhessen.

Wael Deeb

Wael Deeb ist syrischer Journalist. Vier Jahre studierte er in Damaskus Journalismus und arbeitete anschließend acht Jahre in seinem Beruf. Er berichtete über gemeinsame Hilfsprojekte der Orthodoxen Kirche in Syrien und ihrer Partnerorganisationen. Im Mai 2014 floh er aus Syrien. Als Journalist war er unmittelbar von der fehlenden Presse- und Meinungsfreihei betoffen. Die Bedrohung durch die Geheimpolizei war ständig fühlbar, eine freie Berichterstattung nicht möglich, jedes Wort musste genau bedacht werden. Zudem sollte Wael Deeb in die syrische Armee eingezogen werden. Doch der 34-Jährige wollte keine Waffe in die Hand nehmen und Menschen töten. Wael Deeb wünscht sich ein ein Leben in Frieden. Vor kurzem hat er das C1 Sprachniveau auf Deutsch absolviert. Seine sprachlichen Fähigkeiten hatten ihm bereits ein Praktikum bei einer kleinen Tageszeitung in der Wetterau und ein Praktikum bei der Multimedia-Redaktion der EKHN ermöglicht. Wael Deeb hat einen Traum. Er möchte als Journalist in Deutschland arbeiten und setzt sich für einen erfolgreichen Start im Berufsleben ein.

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