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Diakonie Rheinland-Pfalz

„Wie können wir Ostern, Auferstehung feiern, wenn Kinder vor unseren Augen untergehen!“

In Zeiten von Corona, in denen das Wort Solidarität eine neue Konjunktur erlebt, gilt dies augenscheinlich nicht für die ärmsten der Armen – unbegleitete Kinder in Flüchtlingscamps. Seit vier Wochen gibt es den Beschluss der Regierungskoalition, kranke und besonders schutzbedürftige Kinder aus der Hölle von Lesbos zu holen- doch seitdem ist nichts geschehen. Die Diakonie in Rheinland-Pfalz fordert die sofortige Aufnahme von Flüchtlingskindern von den griechischen Inseln.

CC BY-ND 2.0/Jörn Neumann

EKKW-Appell

Flüchtende nicht schutzlos dem Virus überlassen

Die Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dr. Beate Hofmann, ist erschüttert über die humanitäre Katastrophe, die sich in den griechischen Flüchtlingslagern in der Ägäis, besonders im Lager Moria auf der Insel Lesbos, anbahnt. Verschärft werde die ohnehin dramatische Situation durch die Corona-Pandemie. „Es ist ein Gebot der Mitmenschlichkeit und der Nächstenliebe, Menschen auf der Flucht nicht völlig schutzlos und ohne medizinische Versorgung dem Virus zu überlassen.“

CC BY-ND 2.0/Jörn Neumann

EKD-Appell

1500 Kinder noch vor Ostern aus Flüchtlingslagern evakuieren

Angesichts der dramatischen Situation in den Flüchtlingslagern in Griechenland appeliert der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, an die Bundesregierung, die Kinder schnellstmöglich nach Deutschland zu holen und die Lager zu räumen.

CC BY-ND 2.0/Jörn Neumann

Diakonie-Zitat:

Schutz von Flüchtlingskindern vorantreiben

In einem offenen Brief haben die Diakonie Deutschland und 41 weitere Organisationen an die Bundesregierung appelliert, den Schutz von Kindern und ihren Rechten auf europäischer Ebene voranzutreiben und dazu konkrete Forderungen formuliert, die unter anderem das Kindeswohl und die Familienzusammenführung betreffen.

Itstock:linephoto

Corona

EKD fordert Aufnahme von geflüchteten Kindern

Angesichts der weltweit rasanten Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus fordert der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich-Bedford-Strohm, eine umgehende Aufnahme von geflüchteten Kindern aus Lagern auf den griechischen Inseln. „Den Schutzsuchenden in den Flüchtlingslagern droht eine Katastrophe, sobald die Erkrankung Covid 19 dort ausbricht. Sie müssen sofort an einen sicheren Ort gebracht werden.“

Jörn Neumann/flickr

Aktuelles

01.04.2020 bj

Große Gefahr für Roma - Europa muss jetzt hinsehen und helfen

Roma und Sinti stellen mit über 10 Millionen Menschen die größte ethnische Minderheit Europas dar. Die Angehörigen der Minderheit sind derzeit massiv bedroht. Länder in Mittelost- und Südosteuropa nutzen die gegenwärtige Corona-Krise aus, um rassistische Positionen als Regierungshandeln zu legitimieren. Roma werden von der medizinischen Versorgung ausgeschlossen und von der Versorung mit Lebensmitteln abgeschnitten.

30.03.2020 bj

Mehrsprachige Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus

Um alle Menschen in Zeiten der Corona Pandemie zu erreichen und zu schützen, finden Sie hier mehrsprachige Informationen zum Umgang mit dem Virus, Linklisten für weiterführende Informationen und mehrsprachige Piktogramme zum Hygieneschutz sowie einen Newsticker von Pro Asyl zum Coronavirus, der Informationen für Geflüchtete und Unterstützer*innen bietet.

23.03.2020 bs

Zehntausende Flüchtlinge auf Lesbos durch Virus bedroht

Auf der griechischen Insel Lesbos sind zu Zeit mehr als 19.000 Menschen gestrandet. Sie sind auf dem Weg nach Europa und verharren in völlig überfüllten Registrierlagern. Besonders sie sind momentan durch die Corona-Pandemie bedroht. Der Sozialmediziner Gerhard Trabert hat Lesbos vergangene Woche besucht und sagt: „Es steht eine Katastrophe bevor!“

03.03.2020 mhart

Kirchengemeinde fördert Integration im Dorf

Die Kirchengemeinde Hausen fördert mit einem Musical Integration im Dorf und hilft dabei, Spannungen in der Grundschule abzubauen.

03.03.2020 b_leone

Erweitertes Angebot in der Flüchtlingsberatung

Das Diakonische Werk Rheinhessen bietet ab März Sprechstunden für Flüchtlinge im Beratungszentrum Oppenheim an (Am Markt 10). Angeboten wird die Flüchtlingsberatung jeweils am zweiten und vierten Donnerstag im Monat. Seit Juni 2019 ist Denise Honsberg-Schreiber in der Flüchtlingsberatung tätig und informiert in einem persönlichen Anschreiben über das erweiterte Angebot.

13.02.2020 ts

Steigende Beratungszahlen bei geflohenen Menschen

„Im Jahr 2019 haben 1.969 Menschen in den unterschiedlichen Arbeitsgebieten in Alsfeld und Lauterbach die Angebote des Diakonischen Werkes Vogelsberg zur Beratung und zur Begleitung wahrgenommen. Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Anzahl der Klienten um weitere 300 Menschen angestiegen“, berichtet die Leiterin des Diakonischen Werks Vogelsberg, Martina Heide-Ermel.

Standpunkte

24.03.2020 bj

Deutschland und die EU müssen Flüchtlinge vor Corona schützen

Das EU-Parlament hat wegen der drohenden Gefahr durch das Corona-Virus die Räumung der Flüchtlingslager in Griechenland gefordert. Dem schließt sich Diakonie-Präsident Ulrich Lilie an. Bisher gibt es noch keinen bestätigten Corona-Fall in den Lagern. Wenn das Virus dort jedoch grassiert, ist vor dem Hintergrund unbehandelter chronischer Vorerkrankungen vieler Flüchtlinge und der fehlenden medizinischen Versorgung mit vielen Toten zu rechnen.

Diese Frau aus Mazar-i-Sharif in Afghanistan heißt Fatima und war 96 Jahre alt, als dieses Bild in Lesbos gemacht wurde. Sie ist auf einem Pferd zur iranischen Grenze geritten, von wo sie mit dem Bus durch den Iran und die Türkei weitergefahren ist. Am Tag der Aufnahme ist sie auf einem überfüllten Boot während eines Gewitters von der Türkei nach Lesbos übergesetzt. Hier wartet sie in Mytilene auf Lesbos auf die Fähre um 1 Uhr morgens.

16.03.2020 red

Diakonie fordert Reform von Asylrecht

„Tränengas, Push-backs und Internierungslager entsprechen weder unseren christlichen Werten noch den Prinzipien, die sich Europa unter dem Eindruck der Weltkriege des letzten Jahrhunderts gegeben hat“, so Diakonie-Präsident Lilie. Er fordert ein humaneres Asylrecht.

12.03.2020 bj

Europa muss mit Asylrechtsreform ein Signal der Menschlichkeit senden

Mit über 20 deutschen Verbänden und Organisationen hat die Diakonie Deutschland eine gemeinsame Erklärung zur Zukunft des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems veröffentlicht. Die Organisationen kritisieren das im Februar bekannt gewordene Konzeptpapier der Bundesregierung zu einer Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems. Sie fordern von geplanten Außengrenzverfahren in Haftzentren abzusehen und eine schnelle Verteilung von Asylsuchenden auf Europa.

Familien unterstützen

Diakonie Hessen
Evangelische Bank
IBAN DE12 5206 0410 0004 0506 06
BIC GENODEF1EK1

Verwendungszweck: Flüchtlingsfamilien

Angebote vor Ort

Vernetzung der Flüchtlingsarbeit in Hessen und Rheinhessen

Webportale, diakonische Einrichtungen, Kirchen, Initiativen und Vereine koordinieren und vernetzen das freiwillige Engagement für Geflüchtete in der EKHN und der EKKW. Hier finden Sie Ansprechpartner für Ihre Region.

Die Karte wird ständig erweitert: Sie kennen eine Anlaufstelle, die hier fehlt? Schreiben Sie an 
redaktion@menschen-wie-wir.de

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