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Diakonie Hessen:

Abschiebungen nach Afghanistan sind unverantwortlich

„Wer nach Afghanistan abgeschoben wird, landet in einem der ärmsten und gefährlichsten Länder der Erde“, sagt Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, zum geplanten Abschiebungsflug am Dienstag, 14. August.

Der bewaffnete Konflikt in Afghanistan hält bei hoher Intensität an. KeithBinns/istockphoto.com

Evangelische Frauen

Gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung

Im Schatten der Flüchtlingsbewegungen werden tausende Frauen wider ihren Willen nach Europa geschleust und in der Fremde gezielt ausgenutzt. Die Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau e.V. kritisieren die Zunahme von Zwangsprostitution und Menschenhandel im Kontext von Flucht und Migration und fordern Politik und Kirchen auf, diesem Teufelskreis entgegenzuwirken.

adl21/Istock

Sea-Watch

„Niemand soll ertrinken müssen“

Scharfe Kritik an den Vorwürfen gegenüber privaten Seenotrettern im Mittelmeer hat der Vorsitzende der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der rheinische Präses Manfred Rekowski, geäußert. „Diese Helferinnen und Helfer retten Menschenleben, die in Seenot sind.“

Sea-Watch

Flüchtlingspolitik

Europa verspielt eine „historische Chance“

„Die Achtung der Menschenrechte, eine gemeinsame Asylpolitik und eine gerechte Verteilung der geflohenen Menschen innerhalb der Europäischen Union sind das Gegenteil von Abschottung und tausendfacher Lebensgefährdung durch unterlassene Seenotrettung“, sagt Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, zur aktuellen europäischen Flüchtlingspolitik.

Diakonie Hessen Vorstandsvorsitzender Horst Rühl Diakonie Hessen/Klaus Wagner

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Petition zur Flüchtlingspolitik in Europa

Unter dem Titel „Flüchtlingspolitik in Europa: Erst stirbt das Recht, dann der Mensch!“ haben Präsidiumsmitglieder des Deutschen Evangelischen Kirchentages eine Petition zur Flüchtlingspolitik gestartet. Gefordert wird eine “christliche, menschenrechtliche und solidarische Flüchtlingspolitik in Europa”. Sie wendet sich sowohl an die Regierungen in der EU als auch ausdrücklich an die Kirchen.

change.org

Aktuelles

16.08.2018 bj

Sprachhilfe für schwangere Frauen auf der Flucht

Um schwangeren Frauen auf der Flucht die notwendige Unterstützung zu ermöglichen und Sprachbarrieren zu überwinden, fördert die Katharina-Zell-Stiftung die Verteilung des MedGuides an Beratungsstellen. Der medizinische Sprachführer hilft Ärzt_innen, Hebammen und Berater_innen im Gespräch mit betroffenen Frauen und liegt in arabisch/farsi, türkisch/russisch und tigrinya/kurdisch vor.

10.08.2018 bj

Keine Erweiterung der Liste der sicheren Herkunftsstaaten!

Die Diakonie Hessen hat sich in einem offenen Brief gegen das Konzept der sogenannten sicheren Herkunfsstaaten ausgesprochen. Gemeinsam mit anderen Organisationen richtet sich der Appell an die hessische Landesregierung, im Bundesrat gegen den vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Ausweitung sicherer Herkunftsstaaten zu stimmen.

30.07.2018 bj

Kein JA für geplante AnkER-Zentren

Für die von Bundesinnenminister Horst Seehofer geplanten 40 Anker-Zentren sind derzeit lediglich acht Standorte bestätigt. Sieben davon befinden sich in Bayern, ein weiterer Standort soll Dresden in Sachsen werden. 12 der 16 Bundesländer wollen sich bislang überhaupt nicht an den Plänen beteiligten. Das geht aus einer Recherche von BuzzFeed News Deutschland hervor, für die sämtliche Flüchtlingsräte in Deutschland sowie Sozialministerien, Integrationsministerien und Staatskanzleien der Bundesländer befragt wurden.

Fortbildungsprogramm der Kirchen für Flüchtlings- und Integrationshelfer.
Neue Broschüre mit Fortbildungen für das 2. Halbjahr 2018

15.08.2018 nh

Fortbildungsprogramm der Kirchen für Flüchtlings- und Integrationshelfer

Aufgrund der anhaltenden Nachfrage führen das Evangelische Dekanat Kronberg und der Katholische Bezirk Main-Taunus ihr gemeinsames Programm zur Fortbildung von ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern bereits im dritten Jahr fort. Die aktuelle Broschüre „Hand in Hand 6“ enthält Schulungsangebote für das zweite Halbjahr 2018.

13.08.2018 mhart

Internationales Workcamp in Gießen

Zehn Freiwillige aus Frankreich, Italien, Polen, Spanien, Dänemark und Japan haben in ihren Sommerferien in der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende (HEAE) in Gießen gearbeitet. In den knapp zwei Wochen haben sie sich vor allem mit den Kindern beschäftigt und deren Alltag in der kasernenähnlichen Einrichtung belebt. Die Evangelische Petrusgemeinde hat das in Zusammenarbeit mit dem Christlichen Friedensdienst und der HEAE zum zehnten Mal organisiert.

30.07.2018 red

Bündnis für Demokratie steht Hand in Hand für Mitmenschlichkeit und Vielfalt

Der Mordfall von Susanna F in Wiesbaden ist zum Politikum geworden. In Wiesbaden setzt sich das Bündnis gegen die Instrumentalisierung des Mordes ein.

Standpunkte

23.07.2018 bbiew

Kirchenvertreter besorgt über Flüchtlingsdebatte

Führende Vertreter der Kirchen haben in Zeitungsinterviews den rauen Ton in der Diskussion um die Flüchtlingspolitik kritisiert.

Ratsvorsitzender der EKD, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm

01.07.2018 bj

Zusammenhalt in Deutschland und Europa stärken

Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ruft zu Politik der Besonnenheit und Menschlichkeit auf und mahnt die Einhaltung von Standards einer solidarischen und menschenrechtsbasierten Flüchtlingspolitik an. „In der Flüchtlingspolitik gebe es nur europäische Lösungen“, so der Ratsvorsitzende Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

26.06.2018 bj

Europa muss in der Asylpolitik Verantwortung übernehmen

Angesichts der stockenden Reformen zum Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) und der aufgeheizten Diskussion in Deutschland rufen Brot für die Welt und die Diakonie Deutschland die Europäische Union auf, sich beim EU-Ratsgipfel am 28./29. Juni 2018 auf die Vision eines geeinten Europas der Menschenrechte zurückzubesinnen.

Aktion „ankern statt Zentren“

Engagement hat ein Gesicht

Angeregt durch die Kampagne „Löwen im Herz“ der hessischen Landesregierung, stellen wir Menschen vor, die sich in der Flüchtlingsarbeit engagieren. Machen Sie mit!

„Menschen begleiten, fördern, sie bestärken und ihre Entwicklung begleiten – das ist auch für mich ein großer Gewinn.“

Johanna Kunz ist Ehrenamtskoordinatorin im Regionalen Diakonischen Werk Westerwald.

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Familien gehören zusammen

Weil die Sorge um Familienmitglieder in Kriegsgebieten die Integration erschwert und weil Familien zusammen gehören, setzt sich die Diakonie Hessen dafür ein, dass Familienzusammenführung zu allen Schutzberechtigten zügig ermöglicht wird.
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Danke für Ihre Spende!

Diakonie Hessen
Evangelische Bank
IBAN DE12 5206 0410 0004 0506 06
BIC GENODEF1EK1

Verwendungszweck: Flüchtlingsfamilien

Informationen zur Familienzusammenführung

Familienzusammenführung

Aktionsticker

+ + + Aktion Mensch + + +

Aktion Mensch fördert Projekte, die Begegnung mit Flüchtlingen und Asylsuchenden ermöglichen in den Bereichen:

  • Vorhaben für junge Geflüchtete
  • Vorhaben für Geflüchtete mit Behinderung
  • Vorhaben zur Koordination und Begleitung Ehrenamtliche

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Projektfinanzierung

Angebote vor Ort

Vernetzung der Flüchtlingsarbeit in Hessen und Rheinhessen

Webportale, diakonische Einrichtungen, Kirchen, Initiativen und Vereine koordinieren und vernetzen das freiwillige Engagement für Geflüchtete in der EKHN und der EKKW. Hier finden Sie Ansprechpartner für Ihre Region.

Die Karte wird ständig erweitert: Sie kennen eine Anlaufstelle, die hier fehlt? Schreiben Sie an 
redaktion@menschen-wie-wir.de

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