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EKD

Situation Geflüchteter an EU-Außengrenze: „Missstände mit Händen zu greifen“

„Die aktuelle Abschottungs- und Abschreckungspolitik an der EU-Außengrenze in Griechenland führt zunehmend zu einer Beeinträchtigung der Menschenrechte von Geflüchteten. Die Missstände sind mit Händen zu greifen.“ Diese Bilanz zieht die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Anna-Nicole Heinrich, nach der viertägigen Delegations-Reise an die EU-Außengrenze in Griechenland.

EKD/MCK

Erfolgreiche Spendenkampagne

Neuer Seenotrettungskreuzer für das Mittelmeer

Der ehemalige Rettungskreuzer NIS RANDERS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wird zukünftig als viertes United4Rescue-Bündnisschiff im Mittelmeer Leben retten. Derzeit liegt das Schiff in einer Werft in Kroatien, wo einige Arbeiten am Motor und an der Elektrik stattfinden. Am 22. Juli wird die SEA-EYE 5 dann in der italienischen Hafenstadt Ancona feierlich auf ihren neuen Namen getauft. Taufpatin wird die Oscar-nominierte Schauspielerin Sandra Hüller. „Es ist mir eine große Ehre, Patin der SEA-EYE 5 zu sein“, sagt sie. „Jeder Mensch hat ein Recht auf Freiheit, Frieden und Sicherheit.“

Maik Lüdemann

Synoden-Präsidium reist an die EU-Außengrenze

„Menschen auf der Flucht können uns als Kirche nicht egal sein“

Eine Delegation des Präsidiums der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unter Leitung von Präses Anna-Nicole Heinrich reist vom 30. Juni bis 3. Juli an die EU-AUßengrenze. Die Delegation wird sich auf Kos und in Athen über die Situation von Geflüchteten informieren. Anlass der Reise sind nicht zuletzt aktuelle Berichte über schwerste Menschenrechtsverletzungen in der Ägäis. Im November wird die Synode der EKD über das Schwerpunktthema „Migration, Flucht und Menschenrechte“ beraten.

EKD/Peter Bongard

80. Jahrestag

Europäischer Holocaust Gedenktag für Sinti und Roma am 2. August

Vor 80 Jahren, am 2. August 1944, wurden die noch verbliebenen 4.300 Sinti und Roma im deutschen NS-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von der SS ermordet. In Erinnerung an alle 500.000 Angehörigen der Minderheit, die im NS-besetzten Europa getötet wurden, erklärte das Europäische Parlament 2015 dieses Datum zum Europäischen Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma. Am 2. August 2024 wird der 80. Jahrestag mit den letzten Überlebenden des Holocaust an Sinti und Roma mit einer zentralen internationalen Gedenkveranstaltung am Ort dieses Menschheitsverbrechens begangen.

Zentralrat Deutscher Sinti und Roma

Appell

Menschen schützen statt Asylverfahren auslagern

In einem gemeinsamen offenen Brief an Bundeskanzler Scholz und die Ministerpräsident:innen bekräftigen 309 Organisationen – von lokalen Initiativen der Flüchtlingshilfe bis hin zu bundesweiten Organisationen –, dass sie zu einer Gesellschaft gehören wollen, die fliehende Menschen menschenwürdig aufnimmt. Sie fordern, die Auslagerung von Asylverfahren klar abzulehnen und sich stattdessen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft für eine zukunftsfähige Aufnahme von Schutzsuchenden in Deutschland stark zu machen. Auch die Diakonie Hessen hat diesen offenen Brief unterzeichnet.

pixabay
Veranstaltungstipps

Aktuelles

Impuls von Andreas Lipsch

03.07.2024 bj

Frieden durch Freizügigkeit - Zur Aktualität einer guten Idee

Impulsvortrag von Andreas Lipsch, Interkultureller Beauftragter der EKHN und Leiter der Abteilung FiAM der Diakonie Hessen, bei der Veranstaltung „Friedenshoffnung in Kriegszeiten“ am 28. Juni 2024 in Ingelheim

Eine Hand hält einen deutschen Reisepass
SVR-Policy Brief

27.06.2024 bj

Neue Wege, neue Hürden? Folgen der Reform des Staatsangehörigkeitsrechts

Am 27. Juni trat das Gesetz zur Modernisierung des Staatsangehörigkeitsrechts in Kraft. Neben deutlichen Liberalisierungen bei der Einbürgerung bringt es auch Verschärfungen mit sich. So wird künftig die Voraussetzung der Lebensunterhaltssicherung strenger gehandhabt; Ausnahmeregelungen sind weitgehend abgeschafft worden. Der wissenschaftliche Stab des Sachverständigenrats für Integration und Migration (SVR) hat vor diesem Hintergrund untersucht, welche praktischen Auswirkungen die Änderung für Betroffene und Behörden haben kann.

Studie der FES

10.06.2024 bj

Ohne sie geht nichts mehr! Geflüchtete und Migrant:innen sichern den Fachkräftebedarf

2021 veröffentliche die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) die Studie „Ohne sie geht nichts mehr“. Sie zeigte, dass Migrant:innen und Geflüchtete einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland beitragen. Jetzt hat die FES eine Aktualisierung der Bundesländer Fact-Sheets in Auftrag gegeben mit dem Ergebnis: Migrant:innen und Geflüchtete – insbesondere in den am Arbeitsmarkt besonders stark nachgefragten Berufen – leisten sogar einen überdurchschnittlichen Beitrag zur langfristigen Fachkräftesicherung.

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