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Diakonie-Zitat

Geflüchtete verdienen den gleichen Schutz vor Corona

Vertreter der Bundesregierung und zivilgesellschaftlicher Organisationen kommen heute (19.10.) zum zwölften Integrationsgipfel zusammen. Im Zentrum der Beratungen steht die Corona- Pandemie. Dazu erklärt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: „Die vergangenen Monate haben gezeigt: Corona trifft die am härtesten, die ohnehin mit den größten Problemen zu kämpfen haben. Dazu zählen die Geflüchteten in den Lagern an den EU-Außengrenzen, aber auch in Deutschland, die teils noch immer in beschämenden Zuständen leben müssen.“

©Diakonie/Thomas Meyer

Appell der Kirchenleitungen

Sorge um zwei Lager für besonders gefährdete Geflüchtete auf Lesbos

Angesichts des nahenden Winters steigt die Sorge um das Schicksal der Geflüchteten in zwei Lagern auf der griechischen Insel Lesvbos, die nach dem Willen der griechischen Regierung geschlossen werden sollen. In einem Brief an die zuständigen Minister in Athen weisen Leitende Geistliche von vier evangelischen Kirchen im Westdeutschen Raum auf den dringenden humanitären Bedarf dieser beiden Lager hin.

www.lesvossolidarity.org

Tag des Flüchtlings

Evangelische Kirche, Stadt Potsdam und Seebrücke fordern stärkere humanitäre Hilfe der Bundesregierung für Geflüchtete

Öffentlicher Appell durch Heinrich-Bedford-Strohm, Mike Schubert und Liza Pflaum sowie mehr als 20 deutsche Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister

Ratsvorsitzender der EKD, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm epd/mck/EKD

Interkulturelle Woche

Ein neues „Wir“: Vielfalt darf nicht trennen, Vielfalt muss verbinden

Vielfalt ist Alltag in unserer von Einwanderung geprägten Gesellschaft. Gerade jetzt sind Austausch und Dialog wichtiger denn je. Trotz Corona brauchen wir Begegnung. Dafür plädiert die Diakonie anlässlich der Interkulturellen Woche unter dem Motto "Zusammen leben - zusammen wachsen", die am 27. September beginnt. Bis zum 4. Oktober gibt es in mehr als 500 Städten und Gemeinden Veranstaltungen und Begegnungsformate, die auch in Zeiten von Kontakteinschränkungen durch die Corona-Pandemie funktionieren.

IKW

Videokonferenz statt Begegnungstreffen

Flucht und Europa- - Schaut hin!

„Europa mit menschlichem Antlitz“ lautete das Motto der Begegnungsreisen, die das Zentrum Oekumene und die Diakonie Hessen im Zeitraum 2017 bis 2019 organisiert hatten. Thessaloniki und Lesbos in Griechenland, Sizilien, Belgrad und Budapest waren die Stationen. Jetzt sollte es zu einem Gegenbesuch in Deutschland kommen - mit Begegnungen in Frankfurt, Gießen, Hanau und Lorsch. Doch Corona machte allen Planungen einen Strich durch die Rechnung. Eine Begegnung gab es dennoch.

screenshot

Aktuelles

Flüchtlinge suchen Hilfe in der Krise

11.09.2020 vr

Eine Frage der Zeit: Brandkatastrophe in Moria

Bereits im März hatte der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung vor den katastrophalen Zuständen in griechischen Flüchtlingslagern wie Moria gewarnt. Nun ist eingetreten, was viele Expertinnen und Experten lange befürchteten: Das Camp auf der Insel Lesbos ist durch einen Brand größtenteils zerstört worden. Tausende sind über Nacht obdachlos.

Seawatch United4Rescue

03.09.2020 red

353 Menschen im Mittelmeer gerettet

Seit Mitte August ist das kirliche Rettungsschiff „SeaWatch 4 –powered by United 4 Rescue“ im Einsatz. Jetzt hat das Schiff 353 Menschen mutmaßlich das Leben gerettet. Das teilte die Initiative zur zivilen Seenotrettung Sea Watch e.V. mit. Demnach dürfe das Bündnisschiff mit den Geretteten an Bord den Hafen von Palermo anlaufen. EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm begrüßt das in einer Stellungnahme.

09.08.2020 bj

Über Angst, Isolation und Bitterkeit der Integration

Besondere Einblicke in das Leben und Fühlen von Geflüchteten gibt der aus Syrien stammende Journalist Wael Deeb.

14.09.2020 mhart

Gießener Dekan für Aufnahme von Moria-Geflüchteten

Mit Bestürzung hat der evangelische Dekan André Witte-Karp auf den Brand im griechischen Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos und die Situation der Menschen reagiert. Zugleich spricht er sich in einer Stellungnahme für die Aufnahme schutzsuchender Menschen in Deutschland aus.

11.09.2020 bbiew

Geflüchteten sofort helfen

Angesichts der Brandkatastrophe im griechischen Flüchtlingslager Moria hat das Evangelische Dekanat Bergstraße erneut den Landkreis Bergstraße gebeten, dem kommunalen Bündnis „Sichere Häfen“ beizutreten. In der „Potsdamer Erklärung“ von 2018 hatten rund 60 Landkreise, Städte und Gemeinden ihre Bereitschaft erklärt, zusätzlich Flüchtlinge in ihren Kommunen aufzunehmen.

09.09.2020 bbiew

Flüchtlingslager in Flammen

Vor den untragbaren Zuständen in dem Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos hatten PRO ASYL, der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Volker Jung und die Friedenspfarrerin im Zentrum Oekumene Sabine Müller-Langsdorf immer wieder gewarnt. Nun ist eingetreten, was lange befürchtetet wurde. Das Lager ist durch einen Brand fast völlig zerstört worden.

Standpunkte

Das Flüchtlingslager im griechischen Idomeni

09.09.2020 rh

Moria: Evangelische Kirche fordert nach Brand Hilfe von Bundesregierung

„Es muss endlich geholfen werden.“ So steht es in einem Appell der EKD an die deutsche Bundesregierung nach dem Großbrand im griechischen Flüchtlingslager Moria. Denn: Mit der EU-Ratspräsidentschaft muss sie sich endlich um eine europäische Lösung für die Schutzssuchenden kümmern.

09.09.2020 bj

Katastrophale Lage duldet keinen Aufschub

Feuer in Moria: Länder und Städte können sofortige Abhilfe schaffen. Auch in Hessen und Rheinland-Pfalz gibt es ausreichend Ressourcen und Kompetenzen für die Aufnahme einer großen Zahl von Schutzsuchenden aus Lesbos.

09.09.2020 bj

Feuer in Moria sind ein Fanal der Hoffnungslosigkeit und Wut

Im völlig überfüllten Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos sind vergangene Nacht mehrere Feuer ausgebrochen. Das Camp wurde evakuiert. Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: „Das Worst-Case-Szenario ist nun eingetreten, vor dem wir seit Monaten warnen: Die Feuer in Moria sind ein Fanal der Hoffnungslosigkeit und Wut, weil noch immer keine menschenwürdige Lösung gefunden wurde. Hier tragen wir, Deutschland und die EU, die Verantwortung.“

Familien unterstützen

Diakonie Hessen
Evangelische Bank
IBAN DE12 5206 0410 0004 0506 06
BIC GENODEF1EK1

Verwendungszweck: Flüchtlingsfamilien

Angebote vor Ort

Vernetzung der Flüchtlingsarbeit in Hessen und Rheinhessen

Webportale, diakonische Einrichtungen, Kirchen, Initiativen und Vereine koordinieren und vernetzen das freiwillige Engagement für Geflüchtete in der EKHN und der EKKW. Hier finden Sie Ansprechpartner für Ihre Region.

Die Karte wird ständig erweitert: Sie kennen eine Anlaufstelle, die hier fehlt? Schreiben Sie an 
redaktion@menschen-wie-wir.de

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