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Synoden-Resolution

Humanitärer und politischer Einsatz für Geflüchtete an belarussischer Grenze gefordert

Das EKHN-„Kirchenparlament“ hat eine Resolution verabschiedet, in der gefordert wird, dass Hilfsorganisationen ebenso wie internationale Beobachterinnen und Beobachter Zugang zu den Geflüchteten an der belarussischen Grenze bekommen. Zudem heißt es in dem Papier, dass die EU „Menschlichkeit und Rechtsstaatlichkeit in der Flüchtlingspolitik, nicht Härte und Abschottung“ brauche.

Fluchtversuch am Stacheldraht Stock photo © mikdam

EKHN-Synode

Kirchliche Flüchtlingsarbeit weiterhin nötig und gefragt

Über 22 Millionen Euro hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) seit 2013 für die Arbeit mit Geflüchteten zur Verfügung gestellt. Das zeigte der aktuelle Bericht zur Flüchtlingsarbeit, den die Synode auf ihrer digitalen Tagung am 26. November entgegennahm.

Videostill-Livestream-EKHN-Synode

Koalitionsvertrag

Erfolg für Kampagnenbündnis #GleichBeHandeln

Die Proteste und Petiton der Kampagne „GleichBeHandeln“ hatten Erfolg. Die Ampel-Koalition will „Die Meldepflichten von Menschen ohne Papiere überarbeiten, damit Kranke nicht davon abgehalten werden, sich behandeln zu lassen“, so steht es im Koalitionsvertrag (Zeilen 4701 f.).

Ärzte der Welt e.V.

Positionspapier

Psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung von Geflüchteten in Hessen verbessern

Mit einer deutlichen Positionierung für den Ausbau und die weitere Ausgestaltung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung von Geflüchteten und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte wenden sich neun Organisationen an politisch Verantwortliche in Hessen und an die Öffentlichkeit.

Motortion Films/shutterstock

Appell Belarus

„Aus dem Grenzland erreicht uns Jesu Stimme“

Gemeinsamer Appell der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Arbeitsgruppe „Christliche Vision“ des Koordinierungsrates für Belarus angesichts der Not im polnisch-belarussischen Grenzgebiet.

Helsinki Foundation for Human Rights

Aktuelles

24.11.2021 bj

Frauen auf der Flucht: Opfer von Unterdrückung und Missbrauch

Frauen werden weltweit diskriminiert und unterdrückt. Sie sind Opfer zahlreicher Formen physischen und psychischen Missbrauchs: von häuslicher Gewalt, über Vergewaltigung als Kriegsstrategie bis hin zur Zwangsprostitution. Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November macht die UNO-Flüchtlingshilfe, der deutsche Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), auf die Notlage von Frauen auf der Flucht aufmerksam. Entwurzelt und aus ihrem schützenden sozialen Umfeld gerissen, sind Mädchen und Frauen besonders gefährdet.

13.11.2021 bj

Gebet für die im Grenzland

Die Situation an der polnisch-belarussischen Grenze spitzt sich seit Tagen zu. Sabine Dreßler, Referentin für Menschenrechte, Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat ein Gebet für die Menschen im Grenzland verfasst.

Fluchtversuch am Stacheldraht

13.11.2021 red

Lösung der humanitären Krise an der polnischen Grenze gefordert

Im Grenzgebiet zwischen Polen und Belarus hat sich die Lage zugespitzt, einige Migranten haben die Grenze nach Polen durchbrochen. In dem Sperrgebiet ist es derzeit für Hilfsorganisationen nicht möglich, dorthin zu gelangen. Jetzt fordern die evangelischen Hilfsorganisationen die EU und Belarus auf, eine Lösung der humanitären Krise voranzutreiben. Sie appellieren, die Genfer Flüchtlingskonvention einzuhalten, faire Asylverfahren zu gewähren und diplomatische Lösungen zu nutzen.

26.11.2021 bbiew

Seenotrettung am Weihnachtsbaum

Das Kulturamt der Stadt Lorsch hat Vereine aufgerufen, im öffentlichen Raum ausgewählte Bäume weihnachtlich zu schmücken. Die Ökumenische Flüchtlingshilfe Lorsch ließ sich das nicht zweimal sagen und machte die lebensgefährliche Flucht über das Mittelmeer zum Thema „ihres“ Baumes.

13.10.2021 mz_lutz

Religionen gemeinsam entdecken

Unter dem Motto „Religionen gemeinsam entdecken“ waren Geflüchtete und Mainzerinnen und Mainzer eingeladen gemeinsam in eine evangelische Kirche und eine bosnische Moschee hinein zublicken und miteinander ins Gespräch zu kommen.

28.09.2021 bon

Mit Selbstgestricktem Flüchtlingen auf Lesbos helfen

Auch wenn das Schicksal der Flüchtlinge auf Lesbos kaum noch in den Medien auftaucht: Die Lage Tausender Frauen, Männer und Kinder auf der griechischen Insel hat sich nicht verbessert. Im Gegenteil.

Standpunkte

18.11.2021 bj

Zugang zu gesundheitlicher Versorgung auch für Menschen ohne Papiere sicherstellen

Die gesundheitliche Versorgung in Deutschland darf nicht vom Aufenthaltsstatus abhängen. Hunderttausenden Menschen ohne Papiere wird der Zugang zum Gesundheitssystem bisher aber faktisch verwehrt: Gehen sie zum Arzt, laufen sie durch die Übermittlungspflicht im Gesundheitswesen Gefahr, abgeschoben zu werden. Mit einer Protestaktion am 18. November 2021 vor dem Reichstag in Berlin macht die Kampagne „GleichBeHandeln“ auf diesen menschenrechtlichen Missstand aufmerksam.

Minderjährige Flüchtlinge

17.11.2021 bj

Kinder leiden besonders unter der Abschiebung

Von keinem anderen deutschen Flughafen werden so viele Menschen abgeschoben wie vom Flughafen Frankfurt am Main. Die Träger der Abschiebungsbeobachtung am Frankfurter Flughafen sehen Handlungsbedarf, das macht der jetzt veröffentlichte Tätigkeitsbericht von 2020 deutlich.

13.11.2021 bj

EKD fordert Auswertung des Afghanistan-Einsatzes und Abschaffung von AnkERzentren

Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) setzt sich für eine kritische Auswertung des deutschen militärischen Einsatzes und des zivilen Engagements in Afghanistan seit 2001 ein. Eine entsprechende Bitte solle der Rat der EKD an die Bundesregierung richten. An der kritischen Evaluation des Einsatzes solle sowohl der Bundestag als auch die deutsche und afghanische Zivilgesellschaft beteiligt werden, heißt es in einem entsprechenden Beschluss der Synode der EKD.

Schluss mit der systematischen Desintegration in Hessen! Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis fordert die Landesregierung zur Wende in der Flüchtlingspolitik auf.

Familien unterstützen

Diakonie Hessen
Evangelische Bank
IBAN DE12 5206 0410 0004 0506 06
BIC GENODEF1EK1

Verwendungszweck: Flüchtlingsfamilien

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