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Flüchtlingshilfe

„Wir werden eingeschüchtert und kriminalisiert“

Wenn es um Asylpolitik geht, ist der Ton zwischen Staat und Kirchen rauer geworden. Der Streit um das Kirchenasyl in Rheinland-Pfalz hat im Sommer vor einem Jahr bundesweit für Aufsehen gesorgt. Bis heute gibt es Hausdurchsuchungen und Ermittlungsverfahren. Auch Friedrich Vetter, der sich ehrenamtlich für Flüchtlinge in Mainz engagiert, ist davon betroffen.

privat

DGB fordert

Situation von Geflüchteten auf dem Arbeitsmarkt verbessern!

Migrant*innen und Geflüchtete unterliegen auf dem Arbeitsmarkt hohen Risiken. Niedrige Bezahlung, eine Beschäftigung unterhalb ihrer Qualifikation, immer wieder drohende Arbeitslosigkeit, oft auch Ausbeutung und Diskriminierung sind für sie Alltag. Der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisiert, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen die Situation von Geflüchteten auf dem Arbeitsmarkt weiter verschärfen und fordert Nachbesserungen.

pixabay/jahcordova

Mentor*innen gesucht

NesT - Aufnahmeprogramm für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge

Die zweite Stufe des Aufnahmeprogramms NesT (Neustart im Team) für Flüchtlinge beginnt. Durch ehrenamtliche Mentor*innen und finanzielle und organisatorische Unterstützung aus Kirche und Diakonie können, zusätzlich zur staatlichen Aufnahme von Resettlement-Flüchtlingen, besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen ein sicherer legaler Weg nach Deutschland geebnet werden. Zurzeit werden noch weitere Mentor*innen für NesT gesucht.

© UNHCR/Annie Sakkab

Seenotrettung

EU-Minister diskutieren Aufnahmeregelung für Flüchtlinge

Im Streit um die Verteilung von Flüchtlingen in Europa gab es am Montag während eines Minister-Treffens in Paris offenbar Fortschritte. Frankreichs Präsident Macron sagte, 14 EU-Staaten hätten grundsätzlich einem deutsch-französischen Vorschlag zugestimmt. Der Vorschlag sieht für Flüchtlinge auf Rettungsschiffen im Mittelmeer eine Aufnahmeregelung vor.

Das Rettungsschiff auf der Fahrt auf dem Mittelmeer. Bug-Ansicht. Chris Grodotzki / Sea-Watch.org

Geflüchtete

Für eine solidarische Aufnahme von Flüchtlingen

Die Situation auf dem Mittelmeer ist für flüchtende Menschen nach wie vor dramatisch. Die Hilfsorganisation RESQSHIP fordert sichere Häfen in Rheinland-Pfalz. Die Kirchenpräsidenten haben die Resolution unterschrieben.

Friedrich Reich/RESQSHIP

Aktuelles

56 auf Leinwand gestickte Portraits von Menschen mit – wie man heute sagt – Migrationshintergrund hängen von der Decke der Galerie. Auf Augenhöhe montiert, man sieht sie von Angesicht zu Angesicht.

20.08.2019 ysch

Kunst trotz(t) Ausgrenzung

Die Wanderausstellung "Kunst trotz(t) Ausgrenzung" erteilt eine künstlerische Absage an Fremdenfeindlichkeit und Rechtspopulismus, an Ideologien von angeblicher Ungleichheit und Ungleichwertigkeit von Menschen. Vom 27. Oktober bis 15. Dezember sie in der Gedenkstätte KZ Osthofen und in einigen Wormser Kirchen zu sehen mit einem breit gefächterten Begleitprogramm.

13.08.2019 hf

Kann ich mal die Hautfarbe?

Welchen Stift erwartet sie wohl? Wird sie den braunen selbstverständlich nehmen? Was ist hier das Normale? Gibt es das „Normale“ zwischen den beiden oder werden sie darüber ins Gespräch kommen und die Farbe des Stiftes miteinander aushandeln? Interkulturelle Kompetenz beginnt mit der Wahrnehmung unterschiedlicher Perspektiven auf ein und dasselbe. Darum geht es bei der Fortbildung am 7. September in Mörfelden.

08.08.2019 mww

Freie Förderplätze für Geflüchtete in Ausbildung

Wer eine Ausbildung machen will, die Deutschkenntnisse aber noch nicht ausreichen, der kann sich nun bei "Wirtschaft integriert" für ein spezielles Förderprogramm des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen bewerben. Es gibt noch freie Plätze für die Einstiegsqualifizierung "EQPlus" und Ausbildungsbegleitung "ABPlus" von „Wirtschaft integriert“. Ein Quereinstieg ist noch möglich.

Mahnwache, Stolz mit Mikrofon, im Hintergrund Menschen mit Plakaten "Kain Platz für Hass + Gewalt"

29.07.2019 epd

Hunderte Menschen bei Mahnwache für niedergeschossenen Eritreer

Mehrere Hundert Menschen haben sich am Dienstagabend in Wächtersbach zu einer Mahnwache für den 26 Jahre alten Eritreer versammelt, der dort am Montag mit Schüssen lebensgefährlich verletzt worden war. Mit Schildern und Plakaten setzten sie am Ort des Verbrechens ein eindrucksvolles Zeichen gegen Rassismus, Hass und Gewalt.

08.07.2019 b_leone

Projektideen gesucht!

Das Jugendprojekt "Gewalt hat eine Geschichte" des Oppenheimer Jugendhauses versteht sich als einen Baustein im Rahmen der Menschenrechtserziehung und richtet sich an Schulklassen und Jugendgruppen in und um Oppenheim, die das Thema anspricht und die sich dazu engagieren möchten. Einsendeschluss ist Montag, der 28. Oktober 2019.

14.06.2019 bj

Tag der offenen Gesellschaft in Langen

Der „Tag der offenen Gesellschaft“ feiert deutschlandweit Freiheit, Offenheit, Vielfalt und Freundschaft. Zeitgleich kommen überall Menschen zusammen, schaffen Räume für Begegnungen und Austausch über den eigenen Tellerrand hinaus und setzen ein Zeichen für ein gelebtes Miteinander. Bei einem „Demokratie-Speeddating“ und selbst geschnippeltem Obstsalat kann man am 15. Juni in Langen ins Gespräch kommen.

Standpunkte

20.08.2019 bj

„Geordnete-Rückkehr-Gesetz verletzt Menschenrecht“

Heute (20. August) wurde das Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht, das sogenannte „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“, verkündet. Es tritt am 21. August in Kraft. Mit ihm sind zahlreiche Verschärfungen für Schutzsuchende in Deutschland verbunden. Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, kritisiert das Gesetz. Das Geordnete-Rückkehr-Gesetz verletze das Menschenrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum.

Ratsvorsitzender der EKD, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm

29.07.2019 bj

Katastrophe zeigt die Dringlichkeit der Seenotrettung

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, forderte erneut sichere Fluchtwege für Migrant*innen: Das schreckliche Bootsunglück am 25. Juli vor der Küste Libyens mit vielen Toten zeige, wie dringlich es ist, Menschen zu retten, die sich aus Verzweiflung auf die lebensgefährliche Überfahrt über das Mittelmeer begeben.

22.07.2019 red

Europäische Kirchen fordern Mission zur EU-Seenotrettung

In Italien ist die Kapitänin des Seenotrettungsschiffs „Sea-Watch 3“, Carola Rackete, zu einer weiteren Vernehmung erschienen. Das berichten mehrere Medien. Der Grund: Gegen sie wird unter anderem wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung ermittelt. Europäische Kirchen und Hilfswerke forderten ein Ende der Kriminalisierung von Nichtregierungsorganisationen, die Menschen aus Seenot retten.

Familien unterstützen

Diakonie Hessen
Evangelische Bank
IBAN DE12 5206 0410 0004 0506 06
BIC GENODEF1EK1

Verwendungszweck: Flüchtlingsfamilien

Angebote vor Ort

Vernetzung der Flüchtlingsarbeit in Hessen und Rheinhessen

Webportale, diakonische Einrichtungen, Kirchen, Initiativen und Vereine koordinieren und vernetzen das freiwillige Engagement für Geflüchtete in der EKHN und der EKKW. Hier finden Sie Ansprechpartner für Ihre Region.

Die Karte wird ständig erweitert: Sie kennen eine Anlaufstelle, die hier fehlt? Schreiben Sie an 
redaktion@menschen-wie-wir.de

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