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Unwort 2021

Pushbacks beenden: Politik soll Kommunen der „sicheren Häfen“ unterstützen

„Pushback“ wurde zum Unwort des Jahres 2021 gekürt. Damit wird die Praxis bezeichnet, Geflüchtete an den EU-Außengrenzen zurückzudrängen. „Damit wird gegen geltendes EU-Recht und die Genfer Flüchtlingskonvention verstoßen. Diese Praxis muss aufhören“, macht der Interkulturelle Beauftragte der EKHN, Andreas Lipsch, deutlich. Er fordert die Bundesinnenministerin auf, sich für ein Ende der systematischen Pushbacks einzusetzen und das Konzept der „sicheren Häfen“ von aufnahmebereiten Städten und Kommunen zu unterstützen.

Zurückweisung gegen Flüchtlinge Bildquelle: gettyimages, stadtratte

#offengeht

Online-Vorbereitungstagung zur Interkulturellen Woche 2022

Ab sofort ist die Anmeldung zur bundesweiten Online-Vorbereitungstagung zur Interkulturellen Woche 2022 möglich. Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie.

IKW

Integration

Afghanische Asylbewerber erhalten schnelleren Zugang zu Integrations­kursen

Bei Afghanistan handelt es sich um eines der Hauptherkunftsländer von Asylbewerbern in Deutschland. Die frühzeitige und erfolgreiche Integration in Gesellschaft und Arbeit von allen Menschen, die nach Deutschland kommen und deren Ausreise kurzfristig nicht zu erwarten ist, ist ein besonderes Anliegen der neuen Bundesregierung. Dies entlastet nicht nur die Sozialleistungssysteme, sondern trägt auch zum gesellschaftlichen Frieden bei.

Online-Veranstaltungen

Grenzerfahrungen – Drei Einblicke in die Situation an den Außengrenzen der EU

Die Ausstellung „Grenzerfahrungen“ dokumentiert auf 16 Plakaten das militärische Geschäft mit den Grenzen und dessen Folgen für Flüchtlinge an den Außengrenzen der Europäischen Union. Die Ausstellung ist im Zentrum Oekumene mit einem Trägersystem auszuleihen. Drei kurze Online-Abende greifen einige Themen der Ausstellung auf: Push backs in der Ägäis, die systematische Entrechtung solidarischer Arbeit und das System FRONTEX.

PRO ASYL

FIAM-Team

Wir wünschen ein gesegnetes und gelassenes Weihnachtsfest!

FIAM

Aktuelles

10.12.2021 bj

Schutzräume und Perspektiven für Flüchtlinge nötig

Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, deren erster Artikel lautet: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“. Anlässlich des Internationen Tages der Menschenrechte erinnert die UNO-Flüchtlingshilfe, der nationale Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), daran, dass Menschen auf der Flucht diese elementaren Rechte häufig vorenthalten werden.

24.11.2021 bj

Frauen auf der Flucht: Opfer von Unterdrückung und Missbrauch

Frauen werden weltweit diskriminiert und unterdrückt. Sie sind Opfer zahlreicher Formen physischen und psychischen Missbrauchs: von häuslicher Gewalt, über Vergewaltigung als Kriegsstrategie bis hin zur Zwangsprostitution. Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November macht die UNO-Flüchtlingshilfe, der deutsche Partner des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), auf die Notlage von Frauen auf der Flucht aufmerksam. Entwurzelt und aus ihrem schützenden sozialen Umfeld gerissen, sind Mädchen und Frauen besonders gefährdet.

13.11.2021 bj

Gebet für die im Grenzland

Die Situation an der polnisch-belarussischen Grenze spitzt sich seit Tagen zu. Sabine Dreßler, Referentin für Menschenrechte, Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat ein Gebet für die Menschen im Grenzland verfasst.

17.12.2021 sru

Grünes Licht der Solidarität

Dekanatszentrum, Stadtkirche Groß-Umstadt und die Heubacher Kirche erstrahlten am 3. Adventswochenende im grünen Licht. Damit verbunden ist die Forderung, die Menschen an der polnisch-belarussichen Grenze nicht sich selbst zu überlassen.

26.11.2021 bbiew

Seenotrettung am Weihnachtsbaum

Das Kulturamt der Stadt Lorsch hat Vereine aufgerufen, im öffentlichen Raum ausgewählte Bäume weihnachtlich zu schmücken. Die Ökumenische Flüchtlingshilfe Lorsch ließ sich das nicht zweimal sagen und machte die lebensgefährliche Flucht über das Mittelmeer zum Thema „ihres“ Baumes.

13.10.2021 mz_lutz

Religionen gemeinsam entdecken

Unter dem Motto „Religionen gemeinsam entdecken“ waren Geflüchtete und Mainzerinnen und Mainzer eingeladen gemeinsam in eine evangelische Kirche und eine bosnische Moschee hinein zublicken und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Standpunkte

05.12.2021 bj

Angehörige der Opfer rechter Gewalt berichteten

Hingehen. Hinsehen. Hinhören: Unter diesem Motto stand der Adventsempfang der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) in diesem Jahr. Hingehen - das konnten die vielen geladenen Gäste aus Kirche, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur aufgrund der Corona-Pandemie nicht. Aber auch das digitale Format mit rund 120 Teilnehmenden bot Gelegenheit, „hinzusehen und hinzuhören auf Erfahrungen, die Wunden gerissen und unser Land und unser Zusammenleben verändert haben“, sagte Bischöfin Dr. Beate Hofmann.

29.11.2021 bj

Kirchliche Flüchtlingsarbeit weiterhin nötig und gefragt

Über 22 Millionen Euro hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) seit 2013 für die Arbeit mit Geflüchteten zur Verfügung gestellt. Warum diese Arbeit auch weiterhin wichtig ist, zeigte der aktuelle Bericht zur Flüchtlingsarbeit, den die Synode auf ihrer digitalen Tagung am 26. November entgegennahm. Videos gaben dabei Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche der Flüchtlingsarbeit.

29.11.2021 bj

„Migration menschenwürdig gestalten“

Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) haben am 21.10.2021 ein ökumenisches Grundlagenwort zu Fragen von Migration und Flucht veröffentlicht. Das in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) vorbereitete Dokument mit dem Titel „Migration menschenwürdig gestalten“ steht in der Nachfolge des Gemeinsamen Wortes „ ... und der Fremdling, der in deinen Toren ist“ aus dem Jahr 1997.

Schluss mit der systematischen Desintegration in Hessen! Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis fordert die Landesregierung zur Wende in der Flüchtlingspolitik auf.

Familien unterstützen

Diakonie Hessen
Evangelische Bank
IBAN DE12 5206 0410 0004 0506 06
BIC GENODEF1EK1

Verwendungszweck: Flüchtlingsfamilien

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