Interreligiöse Erklärung zu den UN-Wochen gegen Rassismus 2024

veröffentlicht 13.03.2024, Menschen wie wir

Als Religionsgemeinschaften solidarisieren wir uns mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus zum Motto "Menschenrechte für alle". Jede Form von Rassismus, ob in Form von Gewalt, Benachteiligung, Ausgrenzung oder Entwürdigung, ist mit den Grundwerten von Religionen und Spiritualität nicht vereinbar. Wir bitten darum, Gruppen und Parteien nicht zu unterstützen, die Hass und Hetze verbreiten. Rechtsextreme Parteien sind für religiös geprägte Menschen nicht wählbar.

Wer menschenverachtende, entwürdigende, fanatische und rechtsextreme Parolen verbreitet - dazu gehören rassistische ebenso wie antisemitische und antimuslimische Aussagen - darf keine ehrenamtlichen oder hauptamtlichen Funktionen in Religionsgemeinschaften haben.

  • Nils Clausen, Vorsitzender der Deutschen Buddhistischen Union (DBU)
  • Ihsan Dilber, Vorsitzender des Landesverbandes der Alevitischen Gemeinden in Hessen
  • Dr. Andreas Herrmann, Oberkirchenrat im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
  • Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland
  • Daniel Neumann, Direktor des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen
  • Jascha Noltenius, Beauftragter des Nationalen Geistigen Rates der Bahá´í in Deutschland
  • Dr. Irfan Ortac, Vorsitzender des Zentralrates der Eziden in Deutschland
  • Khushwant Singh, Rat der Sikhi
  • Haladhara Thaler, langjähriger Vorsitzender der Hindu-Gemeinde Berlin

Herausgeber: <link https: stiftung-gegen-rassismus.de externallink>Stiftung gegen Rassismus <link https: abrahamisches-forum.de externallink>Abrahamisches Forum in Deutschland e.V.