Familien werden oft aufgrund von Krieg, gewaltsamen Konflikten oder auf der Flucht auseinandergerissen. Die dadurch erzwungene Trennung kann viele Jahre dauern. Asylverfahren – die häufig mit Klageverfahren einhergehen - sowie die Verfahren von Familienzusammenführungen benötigen oft viele Jahre und verzögern eine erneute Vereinigung der Familie. Für die hier Wartenden ist es umso schwerer, in Deutschland wirklich anzukommen, wenn die Sorgen um die Familie im Herkunfts- oder einem Transitland bleiben. Ein Alltag ist vor dem Hintergrund der belastenden Situation verständlicherweise kaum möglich.
Ohne Hilfe geht es nicht
Hinzu kommen kostenaufwändige Verfahren bei den deutschen Botschaften, z.B. für die Beschaffung von Dokumenten, DNA-Analysen, mitunter erneuten gerichtlichen Klageverfahren und hohen Reisekosten, die oftmals nur mit geringen Mitteln bestritten werden müssen.
Die Diakonie Hessen setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, dass die Wartezeiten bei den deutschen Botschaften zur Antragstellung verkürzt und die komplizierten behördlichen Verfahren erleichtert werden. Darüber hinaus unterstützt die Diakonie Hessen Beratungsstellen, die Menschen bei der Familienzusammenführung begleiten und fördert Familien finanziell bei den Kosten der Einreise.
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