Landesebene
Forderungen: Umsetzung des Koalitionsvertrags (Härtefallfonds), stärkere Sichtbarkeit bestehender Angebote, klare Zuständigkeiten, verpflichtende Clearingstellen bei Krankenkassen, Investition in Ausbildung und Wissenstransfer.
Gesundheitsämter
Bedarf: bessere interne Verzahnung (z. B. Impfungen im Rahmen des ProstSchG), Interesse am Modell der mobilen Gesundheitskarte, landesweite Vernetzung zum Thema Nichtversicherte.
Sozialämter
Mitarbeitende benötigen klare Vorgaben und verlässliche Abläufe; freie Träger fordern weniger Bürokratie, schnellere Entscheidungen und feste Kommunikationswege. Notwendig: bessere Vernetzung und stabile Finanzierung von Clearingstellen.
Reguläre Leistungserbringende (Krankenhäuser und Kliniken)
Herausforderungen: fehlende Expertise, heterogene Wissensstände, Belastung durch offene Rechnungen.
Lösungen: Fortbildungen, stärkere Rolle von Berufsverbänden, regionale Verbünde für Clearingkompetenz.
Parallelsystem (Straßenambulanzen u. a.)
Hauptproblem: unsichere Finanzierung. Notwendig sind Fortbildungen, Wissensmanagement, stärkere Netzwerke und gemeinsame Lobbyarbeit.