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Migrationsspezifische Gemeinwesenarbeit

Gemeinden, Kommunen, und Nachbarschaften sehen sich einer wachsenden sozialen, kulturellen und religiösen Diversität und Komplexität gegenüber, die sie immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontieren, und oft auch ihr Selbstverständnis und etablierte Ansätze der sozialen Arbeit in Frage stellen. 

Sozialräumliche Arbeit richtet sich vor allem auf die Gestaltung und Veränderung von diesen Nachbarschaftsräumen, und nicht in erster Linie auf die Veränderung von Menschen. Das gemeinsame Ziel ist der Abbau von Benachteiligung, die Verbesserung der Lebenswelt und die Beteiligung der im Gemeinwesen lebenden Menschen an diesen Prozessen. Dabei stehen Aktivierung, Befähigung und Ermutigung der Menschen und die Vernetzung von lokalen Institutionen zentral.

Mit einem interdisziplinären Expert*innen-Team bieten wir Gemeinden, Dekanaten kirchliche und diakonische Einrichtungen in diesen Prozessen kostenlose Beratung an und besuchen diese gerne auch vor Ort.
 

Kontakt

Michael Büsgen
Diakonie Hessen
Abteilung Flucht, interkulturelle Arbeit, Migration (FiAM)
Referent für sozialräumliche Arbeit und Teilhabe
Fachberatung – Projekt mitWIRken (AMIF)
Tel.: 069 7947 6231
michael.buesgen(at)diakonie-hessen.de

Zum Projekt mitWIRken


Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte

unabhängig • kostenfrei • vertraulich

Die Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte (MBE) ist ein Angebot für zugewanderte Personen ab 27 Jahren und ihre Kinder. Träger der Migrationsberatung sind die sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege – die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas, die Diakonie, der Paritätische, das DRK und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden – und der Bund der Vertriebenen. Gefördert wird das Angebot vom Bund.

Weitere Informationen

Jugendmigrationsdienste

Rund 500 Jugendmigrationsdienste (JMD) bundesweit unterstützen junge Menschen mit Migrationshintergrund zwischen 12 und 27 Jahren durch Beratung, Bildungs- und Freizeitangebote. Einen Schwerpunkt bildet die langfristige, individuelle Begleitung Jugendlicher auf ihrem schulischen und beruflichen Weg. Ziel ist es, die soziale Teilhabe der jungen Menschen zu fördern und ihre Perspektiven zu verbessern.

Weitere Informationen


Mentoring-Programm SOCIUS

Das Mentoring-Programm SOCIUS des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt und Offenbach schult ehrenamtliche Mentor:innen, die zugewanderte und geflüchtete Menschen im Alltag begleiten und ihnen beim Ankommen in der Stadtgesellschaft helfen.

Die Unterstützung ist dabei auf die persönlichen Bedürfnisse der Mentees abgestimmt und reicht von der Hilfe bei Behördengängen über gemeinsame Freizeitaktivitäten bis hin zur Suche nach einem Ausbildungsplatz. Auf ihr Engagement werden die Mentor:innen in einem einjährigen Ausbildungsprogramm professionell vorbereitet. Hier werden sie zu zentralen Themenfeldern, z.B. zu Rechtsgrundlagen und Spracherwerb, geschult sowie für besondere Lebenslagen von zugewanderten und geflüchteten Menschen sensibilisiert.

 Weitere Informationen sowie den neuen SOCIUS-Film finden Sie auf www.socius-frankfurt.de.