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Deine Stimme für Menschenrechte - Wahlen 2026

Am 15. März finden in Hessen Kommunalwahlen statt, am 22. März wird ein neuer Landtag in Rheinland-Pfalz gewählt. Der Wahlmonat März 2026 stellt auch wichtige Weichen für die Flüchtlings- und Migrationspolitik. 

Die Bundesländer entscheiden über die Verteilung auf Kommunen, über Erstaufnahmeeinrichtungen, über Abschiebungen und die Ausgestaltung der Bezahlkarte für Geflüchtete. Kommunen regeln die praktische Unterbringung, Versorgung und Integration von Schutzsuchenden. Sie sind für die soziale Betreuung, Sprachförderung, frühkindliche Bildung und Integration zuständig. Bei jeder Wahl geht es daher auch um Menschenrechte, um die Gestaltung des Zusammenlebens und um den Umgang mit Schutzsuchenden.

Veranstaltungen und Aktionen gesucht! 

Um sich gut auf den Wahlmonat vorzubereiten, suchen wir Veranstaltungen und Aktionen, die sich im Vorfeld der Wahlen mit den Themen rund um die Migrations- und Flüchtlingspolitik beschäftigen.

Schreibe uns an: redaktion(at)menschen-wie-wir.de
Jede Stimme zählt !


Kampagnen, Aktionen, Positionen zur Wahl 2026


Aufstehen für …

Ökumenische Kampagne der Kirchen zu den Wahlen

Mit der gemeinsamen Kampagne Aufstehen für… wollen die Kirchen in Rheinland-Pfalz und Hessen Mut machen, Haltung zeigen und Menschen dazu einladen sich für Demokratie, Vielfalt und Respekt stark zu machen – gerade jetzt, vor den wichtigen Wahlen im März 2026. 

Die Kirchen positionieren sich klar für eine offene, solidarische und gerechte Gesellschaft – ohne parteipolitische Empfehlungen, aber mit einer deutlichen Haltung für die Grundwerte der Demokratie. Ziel der Kampagne ist es, die Vielfalt der christlichen Kirchen als Stärke sichtbar zu machen und gemeinsam Verantwortung für das gesellschaftliche Miteinander zu übernehmen.

Gemeinsame Verantwortung für die Zukunft

Die Kirchen machen deutlich: Demokratie lebt vom Mitmachen, von gegenseitiger Achtung und vom Einsatz für die Würde jedes Menschen. Mit der Kampagne „Aufstehen für…“ wollen sie Orientierung geben, Mut machen und dazu beitragen, dass die kommenden Wahlen in einem Klima der Verantwortung, des Respekts und der Solidarität stattfinden.

An der Kampagne beteiligen sich die katholischen Bistümer Fulda, Limburg, Mainz, Paderborn, Speyer und Trier. Von evangelischer Seite wirken die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), die Evangelische Kirche der Pfalz, die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) sowie die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) mit. Ebenso tragen die Arbeitsgemeinschaften Christlicher Kirchen (ACK) Südwest und Hessen-Rheinhessen die Kampagne.

Materialien

Die Kampagne setzt bewusst auf positive Botschaften, persönliche Beteiligung und kreative Formen des Mitmachens – unter dem Leitgedanken: „Wofür stehst du auf?“

Alle beteiligten Landeskirchen und Bistümer stellen ihren Pfarreien, Gemeinden und Einrichtungen umfangreiche Materialien zur Verfügung – darunter Plakatvorlagen, Fahnen und Banner, Sticker, Postkarten sowie Give-aways.

Auf der Website www.aufstehen-fuer.de finden sich grundlegende Informationen zur Kampagne ebenso wie Grafiken, Videobotschaften und Wahlaufrufe.

Hier gehts zu den Materialien der EKHN


Fairness-Vereinbarung von Parteien

Landtagswahl am 22. März 2026 in Rheinland-Pfalz

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in RLP e.V., die Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration in RLP, Flüchtlingsrat RLP e.V. und der Initiativausschuss für Migrationspolitik in RLP haben eine Fairness-Vereinbarung“ zum Landtagswahlkampf 2026 erarbeitet und die rheinland-pfälzischen Landesverbände demokratischer Parteien zur Unterzeichnung aufgefordert.

Fragen der Migration und Integration sowie des Zusammenlebens in der rheinland-pfälzischen Vielfalts- und Einwanderungsgesellschaft bewegen die Menschen und sind eng mit der Zukunftsfähigkeit unseres Bundeslandes verbunden. Es ist deshalb legitim, auch sie zum Gegenstand der politischen Auseinandersetzung zu machen“, stellen die Geschäftsführerinnen des Flüchtlingsrat RLP und der AGARP, Dr. Natalie Lochmann und Nihal Bayram, fest.

Unter Demokratinnen und Demokraten muss diese Auseinandersetzung faktenbasiert und in Achtung für die Grund- und Menschenrechte geführt werden. Sie darf nicht dazu beitragen, Vorurteile und Ressentiments gegenüber Menschen mit Flucht- oder Migrationsbiografie zu schüren. Das gilt insbesondere auch in Wahlkampfzeiten, in denen Parteien darum bemüht sind, ihre unterschiedlichen Positionen pointiert und durch Zuspitzungen herauszuarbeiten“, so der LIGA-Vorsitzende Albrecht Bähr weiter.

Zur Fairness-Vereinbarung

Zusammenhalt stärken. Sozial wählen.

Mit ihren Visionen zur Kommunalwahl in Hessen, am 15. März 2026 zeigt die Diakonie Hessen konkrete Wege auf, wie Städte und Gemeinden solidarischer, gerechter und zukunftsfähiger gestaltet werden können. Dabei werden zentrale Zukunftsthemen aufgegriffen – von Migration und Wohnen über Einsamkeit, Mitbestimmung und Pflege bis hin zur nachhaltigen Nutzung gemeinsamer Räume.

Zu den Visionen


Migration als Chance begreifen

Ein Aufruf aus den Kommunen an die Bundesregierung
Unterschrieben haben Kommunalpolitiker:innen aus ganz Deutschland.

Zum Aufruf


Starke Stimme für soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und Solidarität

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Rheinland-Pfalz macht mit Blick auf die Landtagswahlen 2026 auf die zentralen sozialpolitischen Herausforderungen der kommenden Legislaturperiode aufmerksam. 

Die Erwartungen an eine zukunftsorientierte Sozialpolitik wurde in einem Impulspapier zusammengefasst – sowohl als Gesamtübersicht als auch in themenspezifischen Einzelpapieren

Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Anliegen, die soziale Infrastruktur und die Versorgung aller hilfs- und unterstützungsbedürftigen Menschen in Rheinland-Pfalz dauerhaft zu sichern – gerade in Zeiten gesellschaftlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Veränderungen.

Zu den einzelnen Themenbereichen

Mitmachen und Gesicht zeigen für die Demokratie!

Unter dem Motto „Unser starkes Kreuz für Demokratie“ hat die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) eine Demokratiekampagne zur Kommunalwahl in Bayern am 8. März 2026 gestartet. 

Weitere Informationen